Aktuelles aus unserem Pfarrverband!

Nr. 43 / 20.10. - 28.10.2018

 

Sonntag der Weltmission

 

Wenn Menschen einander Heimat schenken, dann …

… geht es allen gut

… ist Schweres leichter zu tragen

… wächst neuer Mut

… entsteht Lebensfreude

… tauchen wieder Perspektiven auf.

 

Am Sonntag der Weltmission stellt uns „missio“ das sehr arme afrikanische Land Äthiopien mit seiner Hauptstadt Addis Abeba vor. Dort gibt es Christen seit 1600 Jahren. Und: Es gibt 400.000 Flüchtlinge, die in zehn Lagern leben (müssen).

Viele der 0,7% Katholikinnen und Katholiken engagieren sich für Menschen, die entwurzelt von ihrer Heimat leben müssen.

Sie zeigen ihre Gastfreundschaft, wenn sie zur traditionellen meditativen Kaffeezeremonie, verbunden mit Gebet, Gespräch und Segen einladen. Sie hören die Geschichten der Menschen an, beten und singen mit ihnen, feiern Gottesdienste, schlichten Streit und sind vor Ort, wo sie gebraucht werden. Sie leisten seelsorgerliche „Graswurzelarbeit“, wie der Präsident von „missio“ es nennt.

 

Es verwundert nicht, dass der Psalm 46 aus der Bibel über dem Weltmissionssonntag 2018 steht:

Gott ist meine Zuflucht und Stärke.

 

Am Weltmissionssonntag können wir unsere Solidarität mit den äthiopischen Christen zeigen, die Heimat und Zuflucht schenken. Dann bewahrheitet sich der Psalm, der mit anderen Worten heißen kann:

Gott, ich sitze in einem Boot im tosenden Meer.
Die Heimat liegt hinter mir und das Vertraute.
Gott, wir alle sitzen in diesem Boot.
Wir träumen von Heimat und Wärme.
Gott, du bist mit uns in diesem Boot.
Unsere Hände sind bereit, mit dir an einer neuen Heimat zu bauen.

 

Dass dies in weltweiter Solidarität gelingt wünscht uns allen

 

Barbara Winkler,
Gemeindereferentin